Muira Puama

– zusammen mit Catuaba und Guarana noch wirksamer -

Muira Puama findet sich im botanischen Lexikon unter dem Namen Ptychopetalum olacoides. Beschrieben wird ein kleines Bäumchen, das man in Brasilien im Gebiet des Amazonas findet. Schon früh erkannten die Indios, dass man alle Bestandteile des Baumes als homöopathische Medizin einsetzen kann.





Die Wirkung Muira Puama entsteht vor allem durch den Wirkstoff Muirapuamin, den man in keiner anderen Pflanze findet. Er gehört zu den Alkaloiden und bewirkt im menschlichen Organismus eine Harmonisierung, die sich auch förderlich auf den Sexualtrieb auswirkt. Schon mit etwa zwei Gramm Muira Puama Extrakt kann man Erektionsstörungen bei mehr als der Hälfte der Männer beheben. Dieses Ergebnis brachte zumindest eine Studie eines Pariser Institutes. Dort wurde von den Probanden sowohl eine Steigerung der Libido als auch eine steigende Anzahl von Geschlechtsakten angegeben. Besonders interessant am Ergebnis dieser Studie ist, dass knapp zwei Drittel von einer stabilen Erektion berichten konnten.

Neben der beabsichtigten Wirkung Muira Puama sind keine Nebenwirkungen bekannt geworden. Allerdings sollte man bei der Anwendung wissen, dass der Wirkstoff bis zu acht Stunden im Körper verbleibt, also in dieser Zeit auch eine verstärkte Erektionsfähigkeit besteht. Das hat den Vorteil, dass man es nicht unmittelbar vor einer beabsichtigten Kopulation einnehmen muss, sondern auch prophylaktisch herangehen kann. In der Sexualtherapie wird Muira Puama gern auch beiden Partnern verabreicht.